Mischen - Rösten - Mahlen

oder: So kam der KirchenKaffee in die Tüte

Was schenkt man Ehrenamtlichen? Es soll ein tolles persönliches Zeichen, nützlich, individuell, in hoher Stückzahl verfügbar sein?
Diese Frage stellt sich dsa Pastoralteam jedes Jahr vor Weihnachten. Aus verschiedenen Zusammenhängen wußten wir, dass sich in Stirpe-Oelingen eine kleine aber feine Kaffeerösterei befindet. Ein Anruf, ein Besuch und schnell war klar: Mit dem Röstkartell kommen wir gut zusammen und können dort selbst Kaffee herstellen. Eben den KirchenKaffee.

Am 13.11. war es soweit: Das Team machte sich auf den Weg, um in toller Atmosphäre am Heggenkamp den KirchenKaffee herzustellen.

Zuerst gab es eine Einführung zum Thema Kaffee. Der beim Röstkartell verarbeitete Kaffee stammt von kleinen Plantagen aus den verschiedenen Anbaugebieten der Welt. Die kleinen Kaffeebauern liefern in aller Regel (auch ohne offizielle Siegel oder Zertifikate) höherwertige Ware als große Konzerne, so die Aussage des Röstkartells.

Unser, oder eben ihr, Kaffee ist eine Mischung aus Bohnen aus Vietnam und Brasilien. Außerdem gemischt aus Robusta- und Arabica-Bohnen.

 

Während die erste Gruppe die Bohnen abgewogen, gemischt und in den Röster geschüttet hat, entwarf die zweite Gruppe das Etikett.
 

 


Schliesslich kam die dritte Gruppe zum Einsatz, um die fertig gerösteten Bohnen nach dem Mahlen in die Tütchen zu füllen.

 

Immer wieder wurde gewechselt, damit dann am Ende 40 Kilo Kaffeebohnen geröstet, gemahlen und in 400 Tütchen zu 100gr. abgefüllt werden konnten. Außerdem mussten natürlich auch die Etiketten noch aufgeklebt werden.

 

Schließlich wurde jedes Tütchen einzeln auf die selbst erstellte Karte geklebt.
Für uns war es ein toller und lehrreicher Tag... und nicht zuletzt ein leckerer, dank frisch gebrühtem Kaffee!
Für Sie sorgt unser Einsatz hoffentlich für einen röstlichen Kaffeegenuß im Advent oder der Weihnachtszeit!