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GeschichteDie Geschichte der Kirchengemeinde Ostercappeln führt uns zurück ins frühe Mittelalter. Die Missionierung der hier ansässigen Sachsen erfolgte zur Zeit Kaiser Karls des Großen durch Gründung von Bistümern, Klöstern und Missionszellen, zu denen wohl auch Ostercappeln gehörte.
Im Jahr 816 soll im Auftrag Karls des Großen östlich von Osnabrück eine schlichte Holzkapelle eingerichtet worden sein, auf die der Name Oster-Cappeln zurückgeht. Im Eingangsbereich der Kirche finden sich daher Statuen von Karl dem Großen sowie von Bischof Wiho, dem ersten Bischof von Osnabrück. Das Patronat des Heiligen Lambertus, eines Bischofs von Maastricht, verweist auf die Missionierung durch flämische Mönche im 9. Jahrhundert.
Die Kapelle wurde im 11. Jahrhundert durch einen Steinbau ersetzt, von dem bis heute der romanische Turm Zeugnis gibt. 1470 wurde dieser Bau zu einer Kreuzkirche umgebaut, der Turm ebenfalls gotisch umgestaltet. 1872 wurde die romanische Kirche bis auf den Turm abgerissen und durch eine neugotische Hallenkirche ersetzt (Architekt: J.B. Hensen), die am 11.12.1873 von dem aus Ostercappeln stammenden Bischof Johannes Heinrich Beckmann geweiht wurde. Von dieser langen Baugeschichte geben viele Kunstwerke in der Kirche Zeugnis. In immer neuer Weise versuchen Menschen, das Geheimnis des Glaubens darzustellen. |
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